Meine Motivation
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So viele Rosen wurden im Jahr 2022 nach Deutschland importiert. Es wird Zeit den regionale Schnittblumenanbau zu stärken. Meine Motivation ist ungebremst. Der Anbau geht über die beliebteste Schnittblume hinaus zu einer breiten Palette aus Formen und Farben.
Lass dich inspirieren.
"Sag mir, woher die Blumen sind"
Laut dem Statistischen Bundesamt werden im Jahr 2022 aus Kenia ca. 7800 Tonnen und aus Äthiopien rund 1200 Tonnen Schnittblumen nach Deutschland importiert. Aus den Niederlanden stammen rund 166.000 Tonnen - jedoch sind die nicht unbedingt dort gewachsen. Das Herkunftsland dieser Blumen ist oft nicht nachvollziehbar.
Kaufe deine Blumen dort, wo sie wachsen.
Quelle: statista.de
Spuren von bis zu 21 Pestiziden
In dem letzten Ökotest von Februar 2023 wurden in einem Strauß Rosen bis zu 21 verschiedene Pestizide nachgewiesen.
Wir setzen uns bewusst gegen jeglichen Pestizideinsatz ein.
Quelle: oekotest.de
„Sag mir, woher die Blumen sind“
Laut dem Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels ist Deutschland der größte Konsumentenmarkt für Blumen und Pflanzen in Europa. Für Schnittblumen werden in Deutschland rund 3,3 Mrd. Euro jährlich ausgegeben[1]. Im Zuge der Globalisierung hat sich der Preisdruck so verschärft, dass der weit überwiegende Teil mit ca. 90% aller in Deutschland verkauften Schnittblumen im Ausland produziert wird. Sie kommen unter anderem aus den Ländern Süd- und Mittelamerikas sowie Afrikas. Zu den wichtigsten Exporteuren gehören Kolumbien, Ecuador und Kenia. Ein kleiner Teil der Importe stammt aus Israel oder Spanien. 70 Prozent der importierten Rosen (rund 1,6 Milliarden pro Jahr[2]) kommen aus den Niederlanden. Diese werden jedoch nicht dort angebaut und geerntet, jedoch von dort gehandelt.
[1] Quelle: https://www.gabot.de/ansicht/aktuelle-zahlen-daten-und-fakten-zur-floristik-branche-193372.html, Stand: Jan 2023
[2] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/77409/umfrage/import-von-frischen-rosen-nach-deutschland-seit-2001/, Stand: Jan 2023
Die Verstrickung von Warenketten und der Großhandel mit Pflanzen und Blumen lässt den Kunden kaum erkennen woher ihre Ware tatsächlich stammt. Heute versinnbildlichen Blumen etwas, wofür sie selbst kaum mehr stehen: Schnittblumen sind zur Massenware geworden: billig, uniform und jederzeit verfügbar. Es mangelt an einer Verbundenheit von Produzent und Konsument.
„Rosen müssen nicht importiert werden, wenn diese auch in Deutschland angebaut werden können.“
Die Geschäftsidee einer Blumenfarm mit Pflanzenverkauf ist geboren. Ich möchte meinen Kunden zeigen, wie und wo und unter welchen Bedingungen ihre Blumen und Pflanzen produziert werden. Dadurch erhoffe ich mir auch eine stärkere Wertschätzung von Blumen und Pflanzen.